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Alte Geldscheine im Bargeldbestand: Warum regelmäßiges Austauschen sinnvoll ist
Auszug aus dem Finanzcoach Oktober 2026
Viele von Ihnen folgen unserem Rat, stets einen kleinen Bargeldvorrat zu Hause zu haben – falls es beispielsweise bei einem längeren Stromausfall einmal nicht möglich ist, mit Karten zu bezahlen. Auch halten einige Schweizer Franken oder Norwegische Kronen als Währungsstreuung in Form von Scheinen in ihrem Schließfach. Manche haben auch nach Reisen noch Bargeldbestände in anderen Währungen.
Für Sie alle gilt: Tauschen Sie diese regelmäßig alle paar Jahre in aktuelle Scheine. Sonst liegen dort irgendwann Noten, mit denen man vielleicht nicht mehr bezahlen kann – und der Weg führt im un-günstigsten Fall zur jeweiligen Zentralbank.
Oftmals wird lange vorher angekündigt, wann welche Scheine nicht mehr angenommen werden. Beim Franken zeigte sich aber, wie schnell es gehen kann. Die Schweizer Nationalbank hat die 8. Bankno-tenserie (ausgegeben 1995–1998) per 30. April 2021 zurückgerufen – angekündigt nur zwei Tage vorher. Seitdem kann man mit diesen Scheinen nicht mehr bezahlen.
So bleibt der Bestand alltagstauglich
Regelmäßiges Umschichten kostet wenig und erspart den Weg zur Zentralbank.
- Alle zwei bis drei Jahre den Bestand durchsehen und ältere Serien aussortieren.
- Alte Scheine im Alltag ausgeben oder bei der Hausbank einzahlen und frisch abheben, solan-ge sie noch gesetzliches Zahlungsmittel sind. Bei ausländischen Währungen ist das natürlich nicht so einfach.
- Fremdwährungen gezielt im Urlaub ausgeben (oder Familienangehörigen zum Tausch anbieten).
- Mitteilungen der Notenbanken zu neuen Serien regelmäßig verfolgen.
- Stückelung mischen: Kleine und mittlere Scheine werden im Ernstfall leichter angenommen als große Scheine.
Auch bei unbefristeter Umtauschgarantie gilt: Bargeld, das man nicht spontan ausgeben kann, verfehlt seinen Zweck als Notreserve.










